Ob auf LinkedIn oder im Gespräch mit einem digital Experten. Früher oder später fällt das „Wort“ Funnel. Du hast es sicherlich schon mal gehört und gefühlt definiert jeder zweite Marketingexperte diesen Begriff anders. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich mag es, wenn die Dinge klar und einfach sind. Aus diesem Grund gebe ich dir eine klare Definition was ein Funnel ist.

Brauch ich das?

Die Frage ist nicht, ob du ein Funnel brauchst, sondern wann du in die Umsetzung kommst. Der Funnel ist ein absolut wichtiges Marketing- und Verkaufsinstrument. Egal ob du als Selbstständiger, Unternehmer oder eine Firma leitest. Du solltest als Minimum einen Funnel im Einsatz haben.

Du baust dir damit einen eigenen Vertriebsroboter der 24 Stunden, 7 Tage die Woche für dich automatisiert lästige Aufgaben übernimmt. Im Gegensatz zu einer Webseite die zwar hübsch aussieht, aber dir keine Anfragen bringt, ist ein Funnel ein wahres Arbeitsbiest und kann dir automatisiert neue Leads und Anfragen generieren.

In dem folgenden Artikel erkläre ich dir im Detail was ein Funnel ist und wie du selber loslegen kannst. Außerdem bekommst du Praxisbeispiele und ein Gefühl, ob deine Webseite als Funnel durchgeht.

Was bedeutet nun Funnel?

Direkt übersetzt spricht man von einem Verkaufstrichter. Oben fülle ich etwas hinein und unten kommt etwas heraus. In unserem Fall habe ich oben eine Menge Interessenten bzw. Besucher und am unteren Ende sollen Käufer / E-Mail-Adressen herauskommen.

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Vereinfachte Darstellung eines Funnels

Du kannst dir einen Funnel wie einen strukturierten Prozess vorstellen der pro Besucher eine Aktion anstoßen möchte. Klingt immer noch etwas kantig. Im Grunde hast du als Selbstständiger oder Unternehmer gewisse Ziele und Wünsche. Entweder sollen sich Besucher für eine Checkliste eintragen, ein Formular ausfüllen oder etwas kaufen. Tut der Besucher eines der eben genannten Aktionen, dann reden wir von einer Conversion.

Der große Vorteil von einem durchdachten Funnel ist, das er keine Ablenkungen beinhaltet und durch anziehende Texte den Interessenten immer tiefer in die Seite zieht. Spannend wird es, wenn der Funnel mehrere Up- und Downsells beinhaltet und somit den Warenkorbwert ordentlich erhöhst. Ein passendes Beispiel werde ich dir dazu gleich präsentieren.

Die verschiedenen Funnel Arten

Im oben genannten Beispiel reden wir vom beliebten Sales-Funnel. Es gibt jedoch noch zahlreiche weitere Funnels wie z.B.

  • Buch Funnel
  • Webinar Funnel
  • Launch Funnel
  • Umfrage Funnel
  • E-Mail Funnel

Beispiel: Salesfunnel für Berater, Dienstleister und Unternehmer

Um dir den Ablauf noch besser zu erklären ein passendes Beispiel. Ziel ist es über ein „Godfather Offer“ die Interessenten zum Kaufen zu bewegen. Mit einem Angebot was man nicht ablehnen kann 😉

Die einzelnen Funnel Schritt im Detail

  1. Zum Start wird via einer Facebook Kampagne ordentlich Traffic generiert. Die Anzeige beschreibt die Probleme der Zielgruppe und gibt Aussicht auf eine Lösung (Nach dem Klick, versteht sich).
  2. Auf der Landeseite wird das „Hero Product“ erklärt. Durch überzeugende Texte und Geschichten wird das Produkt ordentlich aufgeladen. Bei dem Produkt kann es sich z.B. um ein Buch für 6,99 € handeln oder ein Hörbuch.
  3. Der Interessent kauft das Produkt und fügt es seinem Warenkorb hinzu. Danach kommt aber nicht die Kasse, sondern eine weitere Verkaufsseite, die das passende Produkt anbietet. Das kann in diesem Fall ein Videokurs für 197 € sein. Jetzt kann der Käufer das Produkt mitnehmen oder „Nein, kein Interesse“ klicken. In beiden Fällen gelangt er dann zur Nächsten Seite.

    4. Auf einer weiteren Landeseite kann nun ein weiteres Produkt verkauft werden oder die Möglichkeit sich für ein Strategiegespräch einzutragen. Meistens um ein hochpreisiges Training bzw. Coaching zu verkaufen. Wie ich hörte, sollen das mittlerweile ein paar Leute machen.

    5. Jetzt landet er endlich auf der finalen Seite (Kasse) um seine Bezahldaten einzutragen. Von dort landet er auf der Dankesseite. Hier könnte man direkt ein weiteres Produkt / Webinar / Facebook Gruppe promoten.

Wie du siehst, hast du einzelne Schritte, wo du den Interessenten mitnimmst und ein Angebot nach dem anderen machst. Natürlich darf man es nicht übertreiben und vor allem sich nicht von den Amerikanern inspirieren lassen. Sonst kommt ein Funnel mit 7 oder mehr Produkten heraus. In meinem Mini-Kurs namens „Funnel-Secrets“ findest du ein passendes Beispiel.

Ist meine Webseite nun ein Funnel?

Ich will ehrlich zu dir sein. Nur weil du ein morderne Webseite mit Slider, Animationen und großen Buttons dein eigen nennst, hast du noch lange keinen Sales Funnel. Auch wenn du etwas auf deiner Webseite verkaufst.

Ein Salesfunnel holt den Interessenten ab und hat zahlreiche Schritte um aus einem Interessenten einen Lead zu machen und anschließend einen Kunden. Die Schritte können unter anderem das Anbieten eines Leadmagneten sein, eine optimierte Landeseite , CTA-Buttons oder eine E-Mail Sequenz.

Am Ende ist ein Funnel dein automatisierter Vertriebsroboter der Tag und Nacht neue Interessenten abholt und Schritt für Schritt begleitet. Die richtige Kombination aus:

  • Angebot
  • Copywriting
  • Technik
  • Traffic

kann den Umsatz deines Business in 3 Monaten verdoppeln. Ich betone „kann“. Aus diesem Grund ist es wichtig ordentlich zu planen und nicht wild sich einen Funnel zusammen zu klicken oder direkt mit Facebook Anzeigen zu starten. Wenn du dort Hilfe braucht und ein vernünftiges Marketing Budget hast, dann lass uns reden 👋.

Wie baue ich meinen eigenen Funnel?

Volle Transparenz ist mir wichtig. Nur mit einem Tool und etwas Traffic wirst du keine großen Umsätze fahren. Viel wichtiger ist ein Konzept und absolute Klarheit über dein Angebot, deine Zielgruppe und das Ergebnis was du lieferst. Sobald du Klarheit über die genannten Dinge hast, macht es Sinn im nächsten Schritt über eine Produkttreppe nachzudenken. Welche Produkte kannst du anbieten, die aufeinander aufbauen und im Preis sich ordentlicher steigern?

Danach kannst du erste Texte für deine Landeseite und die Folgeseiten schreiben. Wichtig sind auch professionelle Bilder und ein einheitlicher Look zwischen Anzeigen und Landeseite. Der Interessent muss Elemente von der Anzeige auf der Landeseite wieder erkennen, damit es keinen Bruch gibt.

Meine Tools Empfehlungen

Kommen wir nun endlich zu den Tools. Meine Empfehlungen um deinen Funnel schlank und effizient aufzubauen:

  • Landeseite (Landingpage): Die Startseite sowie die Folgeseiten sollten mit einem Landingpage-Builder gebaut werden. Dazu gehören auch die „Fast-geschafft“ und „Dankes Seite“ nachdem sich jemand bei dir eingetragen hat. Hier kann ich dir nur ClickFunnels empfehlen. Das Beste oder nichts. Ich arbeite seit über 3 Jahren mit diesem Tool und bin nach wie vor über die Einfachheit und Schnelligkeit begeistert.
  • E-Mail Marketing Tool: Das Formular auf deinen Seiten erstellst du mit einem E-Mail Marketing Tool. So wird nach Eintragung die E-Mail-Adresse in deiner E-Mail Liste gespeichert und die jeweilige E-Mail Sequenz gestartet. Auch hier habe ich einiges gesehen und noch mehr getestet. Ich kann dir eindeutig Active-Campaign empfehlen. Es hat einen sehr großen Funktionsumfang und ist trotzdem einsteigerfreundlich. Du kannst es wie ClickFunnels 14-Tage ohne Risiko testen.
  • Traffic Secrets Buch: Das neue Buch von ClickFunnels Buch zeigt dir 20 Traffic Quellen und Strategien wie du organisch neue Interessenten in deinen Funnel leitest. Das Buch ist ein dickes Hardcover Buch was der ClickFunnels Gründer dir schenkt. Du musst nur das Porto bezahlen. Im Funnel gibt es als Upsell die Trilogie Box mit dem überarbeiteten „Dot.com Secrets“ und „Expert Secrets“. Absolute Bestseller und Pflicht für jeden der mehr Produkte und Dienstleistungen verkaufen möchte.

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